NO CHOICE "7"EP" (LET IT BLEED)

Italienischer Hardcore-Punk stößt bei mir immer auf großes Interesse beziehungsweise auf offene Ohren.
Das liegt zum großen Teil daran, dass ich Mitte der Achtziger Jahre von vielen italienischen Hardcore-Punk-Bands sozialisiert wurde,
die hier auf Tour waren.
NO CHOICE existierten im Zeitraum von 1992 bis 2003 und haben zwei Studioalben veröffentlicht.
Auf der A-Seite befinden sich zwei bereits auf zwei Samplern veröffentlichten Songs, die beide aber richtig guten,
weil coolen flüssigen und sauschnellen Hardcore-Punk bieten, während auf der B-Seite zwei bislang unveröffentlichte Songs zu hören sind,
die ebenfalls verzücken!
Tolle 7“!

Voto 8/10 (Helge Schreiber)

 da www.ox-fanzine.de

 

NO CHOICE "NO CHOICE: Self-titled: 7” EP (LET IT BLEED)

A short collection of two previously released comp tracks and two previously unreleased tracks
from this Italian hardcore unit active from 1992-2003.
The tempos are thrashy and frenetic, hard without losing musicality, and have a U.S.-influenced universality to their approach
that’ll whet the appetites of a wide swath of punker tots.
Good stuff.

(Jimmy Alvarado)

 da razorcake.org/

 

NO CHOICE " NO CHOICE s/t 7" (LET IT BLEED)

Let it Bleed Records NO CHOICE waren eine italienische HC-Combo, die von 1992 bis 2003 aktiv war.
Sie veroeffentlichten ein Demotape ("Frammenti"- 1995), 2 Studioalben ("Maestro dei sensi"- 1999) und "Quando tutto è compromesso", und ein Livealbum ("Fraterni istanti").
Let it Bleed Records hat nun 4 Songs aus der Band-Retrospektive ausgewaehlt und auf eine EP gepackt.
Die EP beinhaltet zwei altere Songs:
“Fraterni istanti” vom Sampler “BZ: Under the ground” (Papperlapapp Records; 2002) und “Hai fallito” vom Sampler “Time to move” (No Brain Records; 2001)
sowie zwei bislang unveroeffentlichte rohe Songs, “Menti rinchiuse”, ein Outtake aus der “Quando tutto è compromesso” Session und “Maschera”, live 2002.
Musikalisch wie inhaltlich standen NO CHOICE anderen italienischen Bands wie NEGAZIONE, DECLINO, RAW POWER nahe und servierten straighten,
schnellen HC, der unglaublich aufgeheizt und energiegeladen war.
"Hai fallitio" buendelt Wut, Zorn und Hass in einen kurzen Tornado, der trotz des hohen Tempos immer noch genuegend Raum fuer ein schweisstreibendes, aber rhythmisches Slamming bietet.
Radikaler, kompromissloser HC, der mit gelegentlichen kurzen metallischen Soli Haerte und Hektik versprueht.
Textlich verarbeitet Saenger Michael personliche Denkweisen, die er reflektiert und in positive Gedanken lenkt,
um nicht verloren zu gehen oder sinnlos die Zeit zu vergeuden.
NO CHOICE erinnern nicht nur stark an den 80er Punk/HC, der sich mit oben erwaehnten Bands deutlich von der destruktiven, selbstzerstoererischen Community abgrenzten,
um ein Leben zu fuehren, in dem sich die Freude an einer bestimmten Musik mit Freundschaft, Spass, der Losung von eigenen Wert- und Stilfragen,
der Bewaeltigung verschiedener Coming-of-age-Sorgen und dem politischen Kampf fuer eine bessere Welt zu etwas Ganzem verbindet.
Tolle Songs mit dem Flair einer linken Subkultur, den NO CHOICE adaptieren, die Musik und Formen des amerikanischen Hardcore-Punk mit der westeuropeischen Hausbesetzer/innen-
und DIY-Ethik zu einer Form einer wiederstaendigen Kultur verknuepften

(Tonträger)

 da www.underdog-fanzine.de/